Auf jedem Kilometer der slowenischen Küste erwartet uns eine Überraschung. Das Kliff von Strunjan ist ein Naturschutzgebiet mit dicken Ablagerungen aus Mergel und Sandstein, das sich auch bis zu 80 Meter aus dem Meer erhebt und ist deshalb das größte Kliff in der Adria.
In der Sonne glänzen die Salinen von Sečovlje, wo bereits seit dem 13. Jahrhundert das Salz, auch weißes Gold genannt, gewonnen wird. In ihrer Nähe nisten mehr als 150 Vogelarten.
Die Städte Piran, Izola und Koper laden die Gäste mit ihrem hübschen mittelalterlichen Stadtbild ein. Die Stadt Portorož, erstmals im Jahr 1251 erwähnt, zieht Besucher mit zahlreichen Hotels mit Kongresssälen, einem gut ausgestatteten Jachthafen, einem Sportflugplatz, Thermalbädern und einem Spielkasino sowie mit einem abwechslungsreichen Angebot sommerlicher Kultur-, Vergnügungs- und Sportveranstaltungen an.
Nicht weit von der Küste entfernt erwarten Sie die Schönheiten des slowenischen Istriens mit seinen malerischen Dörfern. Darunter ist das bekannteste Hrastovlje mit der Kirche der hl. Dreifaltigkeit, welche die erzählerischen spätgotischen Fresken, Mrtvaški ples (Totentanz) genannt, schmücken.
Im Hinterland des slowenischen Küstenlands liegt der Karst. In den Kellern der Steinhäuser werden vorzügliche Weine ausgeschenkt und in der Bora wird der ausgezeichnete Schinken Pršut getrocknet. Hier befinden sich ein echtes Feinschmeckerparadies und ein Traumland für alle Freunde der Schönheiten der unterirdischen Karstwelt.
Die Grotte Postojnska jama, erstmals bereits im Jahr 1213 erwähnt, ist mit bisher bereits mehr als 26 Millionen Besuchern die meistbesuchte Höhle Europas. Die Grotten Škocjanske jame stehen bei UNESCO auf der Liste des Weltkultur- und Naturerbes.
Die Schönheiten der Seen in der Grotte Križna jama kann man im Lichte der Karbidlampen von Gummibooten aus besichtigen. In Slowenien befindet sich auch die wahrscheinlich älteste touristisch erschlossene Höhle der Welt - Vilenica bei Divača, in der bereits in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts Besichtigungen stattgefunden haben.
Eine Besonderheit der slowenischen Grotten ist proteus anguinus oder der Grottenolm, der gleichzeitig auch das größte bekannte Grottentier der Welt ist. Aus Karst stammen auch die edlen Pferde Lipizzaner. Lipica, wo sich bereits im Jahr 1580 ein Gestüt befand, ist heute ein beliebtes Tourismuszentrum mit einer Reitschule, Hotels, Schwimmbad, Golfplatz und Spielkasino.